Migration von Stocky zum Shopify-Inventarmanagement

Stocky wird nach dem 31. August 2026 nicht mehr verfügbar sein. Nach diesem Datum musst du das Inventar im Shopify-Adminbereich und über Shopify POS verwalten. Vor dem 31. August 2026 musst du die folgenden Aktionen ausführen:

  • Mache dich mit dem Shopify-Adminbereich oder mit Shopify POS sowie deren integrierten Inventarmanagement-Funktionen und Workflows vertraut.
  • Exportiere alle Daten aus Stocky, die du behalten möchtest.
  • Bereite dein Team auf die Migration vor und schule es entsprechend.

Das Inventarmanagementsystem im Shopify-Adminbereich und in Shopify POS funktioniert nahtlos über alle deine Vertriebskanäle hinweg, sowohl online als auch stationär. Indem das Inventarmanagement direkt in die Shopify-Plattform integriert ist, profitierst du von einem einheitlichen Erlebnis, schnelleren Funktionsverbesserungen und bist weniger auf mehrere Apps oder manuelle Prozesse angewiesen. Dadurch stellst du sicher, dass du die neuesten Tools und Workflows genau dort nutzen kannst, wo du dein Geschäft führst.

Wichtige Workflows bei der Migration von Stocky zu Shopify

Nach dem 31. August 2026 musst du die folgenden Aufgaben im Shopify-Adminbereich anstatt in Stocky erledigen:

Du kannst das Inventar im Geschäft auch über Shopify POS verwalten.

Vorteile der Verwendung des integrierten Shopify-Inventarmanagements

Das integrierte Inventarmanagement bietet die folgenden Vorteile:

  • Einheitliches Inventar in Echtzeit: Synchronisiere das Inventar an jedem Standort sofort und behalte die volle Übersicht darüber, was wo auf Lager ist.
  • Optimierte tägliche Workflows: Verwalte Transfers, Lieferungen, Bestellungen und Inventaranpassungen. Füge Hunderte von Positionen gleichzeitig zu einem Transfer oder einer Bestellung hinzu und nutze Sammelaktionen, um Zeit zu sparen und Fehler zu reduzieren.
  • Verwaltung im Geschäft mit POS: Shop-Teams können Inventarmengen direkt in Shopify POS senden, empfangen und aktualisieren. Berechtigungen stellen sicher, dass nur autorisiertes Personal kritische Änderungen vornehmen kann, und jede Aktion wird mit einem vollständigen Auditpfad verfolgt.
  • Volle Transparenz und Berichterstattung: Erhalte Zugriff auf einen unbegrenzten Inventarverlauf, anpassbare Berichte und detailliertes Tracking von Transfers und Anpassungen.
  • Flexibel und skalierbar: Nutze offene APIs für die Integration von Lagern, ERPs oder anderen Systemen. Passe Workflows mit UI-Erweiterungen für Point of Sale (POS) an und richte rollenbasierte Berechtigungen für jeden Shop, jedes Franchise-Unternehmen oder jede:n Benutzer:in ein.
  • Automatisierung für Genauigkeit und Sicherheit: Richte mit Shopify Flow automatisierte Benachrichtigungen bei niedrigem Lagerbestand ein, damit du reagieren kannst, bevor Artikel ausverkauft sind.
  • Intelligenteres erneutes Bestellen und Umschichten mit Sidekick: Stelle Sidekick Fragen wie Was sollte ich erneut bestellen? oder Analysiere meine aktuellen Inventarbestände standortübergreifend und schlage vor, wie das Inventar basierend auf meinen Verkaufsdaten umgeschichtet werden soll. Sidekick empfiehlt Artikel basierend auf Verkaufsdaten und entwirft die Bestellung oder den Transfer für dich.

Überlegungen zur Migration von Stocky zu Shopify

Beachte die folgenden Überlegungen, die dir bei der Migration deines Inventarmanagements von Stocky zu Shopify helfen:

  • Nach dem 31.08.2026 kannst du die Stocky-App nicht mehr für das Inventarmanagement nutzen. Nach diesem Datum behältst du für mindestens 90 Tage schreibgeschützten Zugriff, um deine Daten zu exportieren.
  • Deine historischen Daten in Stocky, wie z. B. alte Bestellungen und Inventuren, werden nach dem 31. August 2026 nicht automatisch zu Shopify migriert. Wenn du diese Informationen für deine Unterlagen aufbewahren möchtest, musst du alle relevanten Datensätze manuell über die integrierten Berichte von Stocky exportieren. Lieferanten können nicht aus Stocky exportiert werden.
  • Einige Stocky-spezifische Funktionen funktionieren möglicherweise anders oder sind in Shopify noch nicht verfügbar.
  • Bisherige Bestellungen können nicht in Shopify importiert werden. Der standardmäßige CSV-Upload für Bestellungen fügt einem neuen Bestellungsentwurf lediglich Produktpositionen hinzu. Vergangene Bestellstatus, erhaltene Mengen oder Lieferanten-Verknüpfungen können nicht importiert werden.
  • Alle Stocky APIs werden am 31. August 2026 deaktiviert. Wenn du externe Tools verwendest, die in Stocky integriert sind, musst du diese Integrationen aktualisieren, damit sie mit dem Inventarmanagement-System von Shopify funktionieren.

Alltägliche Inventaraufgaben in Shopify

Die folgenden Tabellen erklären, wie du alltägliche Aufgaben zur Inventarverwaltung in deinem Shopify-Adminbereich erledigst und deine Workflows von Stocky umstellst.

Verwaltung von Inventartransfers

Du kannst Inventar zwischen deinen Filialstandorten verschieben, indem du in deinem Shopify-Adminbereich einen Transfer erstellst. Transfers helfen dir dabei, den Lagerbestand in deinen Lagern und Einzelhandelsgeschäften auszugleichen, Mengen während des Transports zu verfolgen und zu bestätigen, was am Versandziel ankommt. Mehr Informationen zu Inventartransfers.

Funktionen zur Verwaltung von Inventartransfers im Shopify-Adminbereich für Händler:innen, die von Stocky migrieren
AufgabeBeschreibung
Inventartransfers standortübergreifend verfolgen und verwaltenDu kannst Transferlisten anzeigen und filtern, um den Status und den Standort von Inventartransfers zu überwachen, wenn der Lagerbestand zwischen deinen Filialstandorten bewegt wird.
Inventartransfers erstellen, senden und empfangenDu kannst über deinen Shopify-Adminbereich Inventartransfers erstellen, verwalten und verfolgen. Mitarbeiter:innen können Transfers auch über deinen Shopify-Adminbereich oder Shopify POS ausführen und empfangen.
Lieferungen aufteilen, um Teillieferungen zu bearbeitenErfasse Teillieferungen mit mehreren Lieferungen pro Transfer und akzeptierten oder abgelehnten Mengen auf jedem Beleg. Mehr Informationen zur Verwaltung von Lieferungen für Inventartransfers.
Behälterstandorte verwenden, um das Inventar innerhalb physischer Standorte zu organisierenWeise jeder Produktvariante an einem bestimmten Standort über den Bulk-Editor oder eine CSV-Datei einen Behälterstandort zu. Behälterstandorte helfen dabei, Regale oder Fächer innerhalb eines Lagers oder Shops zu organisieren, und erleichtern den Mitarbeiter:innen die Kommissionierung. Jede Variante kann nur einem Behälter pro Standort zugewiesen werden. Behälterdaten werden auf Inventarseiten und Kommissionierlisten angezeigt. Transfers bewegen Inventar nur zwischen Standorten. Sie verfolgen keine Lagerbewegungen zwischen Behältern oder Zonen innerhalb eines einzelnen Standorts. Wenn du Behälterbewegungen innerhalb eines einzelnen Standorts benötigst, solltest du eine Drittanbieter-App für das Inventar in Betracht ziehen.
Voreingestellte Gründe verwenden, um Inventaranpassungen zu erklärenWende voreingestellte Gründe auf manuelle Inventaranpassungen an. Wenn du benutzerdefinierte Gründe verwenden musst, kannst du das Notizfeld für Inventartransfers nutzen, um beim Bewegen von Lagerbestand zwischen Standorten benutzerdefinierte Details zu erfassen. Du kannst auch Transfers ohne Ursprung oder ohne Ziel verwenden, um Inventar mit zusätzlichen Tracking-Details hinzuzufügen oder zu entfernen, die über eine einfache Anpassung hinausgehen. Mehr Informationen über die Anpassung von Inventarmengen.
Transfers für Einblicke exportieren und darüber berichtenErstelle benutzerdefinierte Datenuntersuchungen in Shopify Analytics für Transfer- und Lieferungskennzahlen, exportiere Ergebnisse für Offline-Analysen und verwende Sidekick mit ShopifyQL. Mehr Informationen zum Erstellen von benutzerdefinierten Berichten für Inventartransfers und Lieferungen.
Mindest- und Höchstmengen verwalten, um Bestandsbewegungen zu steuern

Du kannst Mindest- und Höchstbestände für Transfers und Bestellungen mit den folgenden Methoden festlegen:

Wenn du mit einem Shopify-Partner zusammenarbeitest, kannst du in Erwägung ziehen, eine benutzerdefinierte App zu erstellen, die Metafelder und Analysedaten ausliest, um massenhaft Entwürfe für Transfers innerhalb deiner minimalen und maximalen Bestandgrenzen vorzuschlagen oder zu erstellen. Du kannst auch eine App mit Sidekick generieren. Die Transfers API ist derzeit verfügbar. APIs für Bestellungen sind jedoch noch nicht verfügbar und werden für zukünftige Updates in Betracht gezogen.

Versanddokumente für Transfers druckenDu kannst einen Lieferschein drucken, der eine übersichtliche gedruckte Liste des Inhalts jeder ausgehenden Lieferung enthält, wenn du Transfers in Shopify POS ausführst.
Transfers API für erweitertes Management von Inventartransfers verwendenWenn du mit einem Shopify-Partner zusammenarbeitest, kannst du erwägen, Transfers mit GraphQL zu automatisieren und benutzerdefinierte Kassen-Workflows mithilfe von UI-Erweiterungen für POS hinzuzufügen. In unserer Entwicklerdokumentation findest du weitere Informationen zur Transfers Admin API und zu UI-Erweiterungen für POS.
Benutzerdefinierte Felder zu Transfers mit Metafeldern hinzufügenDu kannst Inventartransfers eigene benutzerdefinierte Felder, sogenannte Metafelder, hinzufügen – sowohl direkt im Shopify-Adminbereich als auch über die Admin GraphQL API. Nutze sie, um Daten zu speichern, für die es kein integriertes Feld gibt, wie z. B. Lieferantenreferenznummern, interne Codes oder Kostencodes, Chargen- oder Seriennummern, RFID-IDs oder Fracht- und Zolldetails. Du kannst Metafelder auf der Transferseite in deinem Shopify-Adminbereich selbst hinzufügen und bearbeiten oder sie von deinen Apps programmgesteuert über die API festlegen lassen, um Transfers mit einem externen Enterprise Resource Planning (ERP) oder Lagerverwaltungssystem zu synchronisieren. Wenn du die benutzerdefinierten Felder von Stocky für Transfers und Bestellungen verwendet hast, kannst du diese Workflows dank Metafeldern in Shopify beibehalten. Mehr Informationen zum Erstellen von benutzerdefinierten Metafeld-Definitionen und zur Nutzung von Metafeldern über die Admin GraphQL API.

Verwaltung von Bestellungen und Lieferant:innen

Du kannst Bestellungen erstellen, um Lagerbestand bei deinen Lieferant:innen erneut zu bestellen und in deinem Shopify-Adminbereich in Empfang zu nehmen. Bestellungen helfen dir dabei, im Blick zu behalten, was du bestellt hast, Details und Kosten von Lieferant:innen zu verwalten und Inventarmengen zu aktualisieren, wenn der Lagerbestand eintrifft. Mehr Informationen zu Bestellungen.

Funktionen zur Verwaltung von Bestellungen und Lieferant:innen im Shopify-Adminbereich für Händler:innen, die von Stocky migrieren
AufgabeBeschreibung
Bestellungen erstellen und verwaltenDu kannst Bestellungen in deinem Shopify-Adminbereich erstellen und verwalten, einschließlich des Imports von Positionen über eine CSV-Datei. Du kannst auch Sidekick, den integrierten Shopify-Assistenten, nutzen, um Entwürfe für Bestellungen zur Nachbestellung bei Lieferanten auf Basis von Vorschlägen zur Nachfrageprognose zu erstellen.
Inventar aus Bestellungen annehmenDu kannst über den verknüpften Inventartransfer in deinem Shopify-Adminbereich Inventar aus einer Bestellung erhalten.
Lieferanten verwalten und Bestellungen zuweisenWeise Bestellungen Lieferanten zu, pflege Lieferantendatensätze in deinem Shopify-Adminbereich und überprüfe Lieferantendetails mit Sidekick. Weitere Informationen zum Erstellen und Verwalten von Lieferanten für Bestellungen.
Preisgestaltung, Währung und Positionen in Bestellungen anpassenLege Positionskosten, Lieferantenwährung, Zahlungsbedingungen wie Nachnahme, Zahlung bei Erhalt oder 30 Tage netto sowie optionale Anpassungen wie Versand, Gebühren oder Zollgebühren für jede Bestellung fest. Lieferantenwährung und Zahlungsbedingungen werden für jede Bestellung gespeichert. Sie werden nicht als Standardwerte im Lieferantenprofil hinterlegt. Weitere Informationen zum Erstellen und Verwalten von Bestellungen und zu Lieferantenzahlungen.
Berichte zu Bestellungen und Produktanalysen überwachenDu kannst die Liste der Bestellungen durchsuchen, filtern, sortieren und exportieren sowie den Produktmix mit der ABC-Analyse für das Inventar überprüfen. Es gibt keinen dedizierten nativen Bericht für die gesamten Bestellaufwendungen nach Lieferant. Exportiere Daten aus den Statistiken oder verwende externe Tools für Lieferantenzusammenfassungen. Positionskosten und Anpassungen in einer Bestellung ersetzen keine lieferantenspezifischen Kostenstandards oder umfassenden Beschaffungsanalysen. Je nach Plan benötigst du möglicherweise eine App für die ABC-Analyse.
Bestellungen mithilfe von Inventareinblicken planenNutze Sidekick, um die Nachfrage zu prognostizieren, zu ermitteln, welche Produkte aufgefüllt werden müssen, und fundiertere Entscheidungen bei der Inventarplanung zu treffen. Sidekick kann zudem automatisch Bestellungen für dich erstellen.
Bestellungen an Lieferanten sendenDu kannst eine Bestellung nicht per E-Mail aus deinem Shopify-Adminbereich senden. Lade eine Bestellung als PDF herunter und sende sie per E-Mail oder über Beschaffungstools.
Barcode-Etiketten druckenDrucke Barcode-Etiketten mit der Retail Barcode Labels-App aus der Produktliste heraus. Etiketten werden nicht direkt aus der Bestellungsansicht gedruckt und auch nicht automatisch bei einem teilweisen Wareneingang ausgefüllt. Wähle für einen kleineren, teilweisen Wareneingang die erhaltenen Varianten aus und gib die Mengen manuell ein. Exportiere für einen größeren, teilweisen Wareneingang das Wareneingangsprotokoll für den Transfer in eine CSV-Datei und verwende dann eine Tabelle für den Etikettendruck oder nutze eine externe Etikettierungs-App.
Bestellungen erstellenDu kannst Bestellungen in deinem Shopify-Adminbereich erstellen und verwalten. Du kannst eine Kundenbestellung nicht in eine Bestellung umwandeln oder mehrere Bestellungen zusammenführen. Weitere Informationen zum Erstellen und Verwalten von Bestellungen.

Bestandsgenauigkeit und Berichte

Du kannst für die Bestandsgenauigkeit deines Inventars sorgen, indem du Mengen in deinem Shopify-Adminbereich und in Shopify POS manuell, als Sammelaktion oder per Barcode-Scan anpasst. Die Nachverfolgung deiner Anpassungen und Berichte über Inventaränderungen helfen dir dabei, nachzuvollziehen, was bewegt wurde, warum es sich geändert hat und welche Mitarbeiter:innen die jeweilige Aktualisierung vorgenommen haben. So kannst du Diskrepanzen erkennen und fundierte Entscheidungen zur Wiedereinlagerung treffen. Weitere Informationen zur Verwaltung von Inventarmengen in deinem Shopify-Adminbereich und zur Verwaltung des Inventars in Shopify POS.

Funktionen zu Bestandsgenauigkeit und Berichten im Shopify-Adminbereich für Händler:innen, die von Stocky migrieren
AufgabeBeschreibung
Inventarmengen manuell, in großen Mengen oder per Barcode-Scan anpassen und aktualisierenVerwende die Schnellzählung in Shopify POS mit optionalem Barcode-Scan für Anpassungen im Geschäft. Passe Mengen manuell oder in großen Mengen auf der Seite Inventar mithilfe des Bulk-Editors oder per CSV-Import und -Export in deinem Shopify-Adminbereich an. Weitere Informationen zum Anpassen von Inventarmengen.
Inventaranpassungen für bessere Einblicke nachverfolgen und analysierenDu kannst Inventaranpassungen auf folgende Weise nachverfolgen und analysieren:

Erweiterte Inventar-Workflows

Wenn du erweiterte Stocky-Funktionen für Einkauf, Kostenrechnung, Zählung oder Lieferantenmanagement verwendet hast, sieh dir die folgenden Workflows an, um zu erfahren, wie du diese in Shopify abwickelst.

Synchronisierung von Bestellungen aus einem ERP- oder externen System

Wenn du Bestellungen und Finanzdaten in einem System für Enterprise Resource Planning (ERP) nachverfolgst, kannst du dieses System als deine maßgebliche Datenquelle beibehalten und den erhaltenen Lagerbestand mit Shopify synchronisieren.

Schritte:

  1. Führe die Bestellung und die Finanzbuchhaltung weiterhin in deinem ERP.
  2. Verbinde dein ERP mit der Transfers API von Shopify, um einen eingehenden Transfer mit einem leeren Herkunftsstandort zu erstellen.
  3. Füge die Bestell-ID deines ERPs in das Feld Referenznummer des Transfers ein, damit du die Datensätze systemübergreifend abgleichen kannst.
  4. Nutze das Feld Anmerkungen für betriebliche Details oder Lieferungsdetails und verwende Transfer-Metafelder für benutzerdefinierte Tracking-Daten, wie z. B. Containernummern oder Zollinformationen.
  5. Erfasse im Shopify-Adminbereich oder in Shopify POS die erhaltenen Mengen für den Transfer mit leerer Herkunft.

Wenn deine Mitarbeiter:innen den Transfer entgegennehmen, werden deine Lagerbestände am Zielstandort aktualisiert. Dies entspricht dem tatsächlichen Wareneingang, erhält eine Referenz zwischen beiden Systemen aufrecht und vermeidet doppelte Finanzdokumente in deinem Shopify-Adminbereich.

Wenn du eine Integration entwickelst, richte diese auf die Transfers API aus, da diese den programmgesteuerten Empfang von Mengen durch Transfers mit leerer Herkunft unterstützt.

Nachverfolgung von Inventarkosten und Abgleich von erhaltenem Lagerbestand

Jede Produktvariante verfügt über ein einziges, statisches Feld Kosten pro Artikel. Diese Kosten bleiben fest, wenn du eine Bestellung oder einen Transfer erhältst. Für eine gewichtete Durchschnittskostenrechnung oder die automatische Zuweisung von Einstandspreisen wie Zöllen, Frachtkosten oder Steuern kannst du die folgenden Optionen verwenden, um Kosten und den Abgleich zu verwalten:

  • Externe Kostenrechnungs-App verwenden: Verwende für die gewichtete Durchschnittskostenrechnung oder die Zuweisung von Einstandspreisen eine externe Inventar-App, die sich in die Produktkostendaten von Shopify integrieren lässt.
  • Einen Bericht für den Abgleich erstellen: Erstelle einen benutzerdefinierten Bericht, um die bestellten und erhaltenen Mengen zu vergleichen.

So erstellst du einen Bericht für den Abgleich:

Schritte:

  1. Gehe in deinem Shopify-Adminbereich zu Analysen > Berichte.

  2. Klicke auf Benutzerdefinierten Bericht erstellen und wähle dann die Datenquelle Inventartransfers (inventory_transfers) aus.

  3. Füge die Dimensionen transfer_name, inventory_origin_name, destination_name, transfer_status und product_variant_sku hinzu.

  4. Füge die Kennzahlen ordered_quantity und received_quantity hinzu.

Um einen Abgleich mit einer Anbieterrechnung vorzunehmen, exportiere den Bericht als CSV-Datei und multipliziere die erhaltenen Mengen in einer Tabelle mit deinen Rechnungspreisen.

Kosten und Artikeldetails von Bestellungen exportieren

Um Kosten und Artikeldetails von Bestellungen für die Überprüfung durch Lieferanten, die Buchhaltung oder deine eigenen Reporting-Workflows zu exportieren, verwende diesen Bericht zu Bestellkosten. Dieser Bericht gruppiert die bestellte Menge, Lieferantenkosten, Steuern und durchschnittliche Stückkosten nach Bestellung, Lieferant, Versandziel und Position, sodass du eine Kostenaufschlüsselung auf Lieferanten- und SKU-Ebene exportieren kannst.

Bestellungen und deren Transfers nachverfolgen

Um zu sehen, welche Bestellungen Transfers erstellt haben, wie der Status dieser Transfers ist und welche Artikel bewegt werden, verwende diesen Bericht zu Bestelltransfers. Dieser Bericht enthält nur Transfers, die aus einer Bestellung heraus erstellt wurden, und zeigt die bestellte Menge für jeden Transfer zusammen mit dessen Status sowie Herkunft und Versandziel an.

Durchführung von standortweiten Inventuren und Zykluszählungen

Das Feature Schnelle Zählung in Shopify POS wurde für die schnelle Stichprobenprüfung bestimmter Produkte oder Zonen entwickelt und unterstützt bis zu 1.000 Artikel in einer einzelnen Sitzung.

Verwende für eine standortweite Inventur mit mehreren Teilnehmer:innen oder für ein Audit den folgenden Offline-Prozess:

Schritte:

  1. Gehe in deinem Shopify-Adminbereich zu Produkte > Inventar.

  2. Exportiere dein vorhandenes Inventar als CSV-Datei.

  3. Zähle deine Artikel offline mit einer Tabelle oder einem Scan-Tool.

  4. Importiere die gezählten Mengen über eine CSV-Datei, um dein Inventar zu aktualisieren.

  5. Bewahre den ursprünglichen Export, die Datei mit den Zählergebnissen und das Importprotokoll als deinen Auditpfad auf.

Wenn du strenge Anforderungen an externe Audits hast, kann eine externe Inventar-App dedizierte Zählungs- und Genehmigungs-Workflows bereitstellen.

Nachverfolgung von Lieferanten-Details, alternativen SKUs und Verpackungseinheiten

Jedes Produkt hat ein einziges Feld Anbieter. Um mehrere Lieferanten für ein Produkt, lieferantenspezifische SKUs, Vorlaufzeiten, Mindestbestellmengen oder Verpackungseinheiten nachzuverfolgen, verwende Varianten-Metafelder oder Metaobjekte. Du kannst für jedes Detail, das du nachverfolgen möchtest, eine Metafeld-Definition erstellen. Zum Beispiel:

  • supplier.primary_name (einzeiliger Text)
  • supplier.supplier_sku (einzeiliger Text)
  • supplier.case_quantity (Ganzzahl)
  • supplier.minimum_order_quantity (Ganzzahl)
  • supplier.lead_time_days (Ganzzahl)

Diese Metafelder speichern Informationen zu deiner Referenz. Sie sind unabhängig von den Berechnungen für die Aufgabe und den Empfang von Bestellungen. Daher wandeln deine Mitarbeiter:innen die Verpackungseinheiten manuell in einzelne Einheiten um, wenn sie eine Bestellung erstellen oder empfangen.

Vorbereitung auf die Migration

Sieh dir die folgenden Schritte an, um dich auf die Migration von Stocky zu Shopify vorzubereiten:

  1. Export und Aufbewahrung wichtiger Stocky-Daten: Bisherige Stocky-Bestellungen können nicht in Shopify importiert werden. Exportiere daher vor dem 31.08.2026 alle Daten, die du für deine Steuer- oder Audit-Unterlagen benötigst. Exportiere Folgendes über die Berichte von Stocky:
    • Alle Berichte zu abgeschlossenen Bestellungen als CSV-Dateien.
    • Deinen Inventurverlauf.
    • Deine bisherigen Kostendaten.
  1. Abschluss laufender Bestellungen: Schließe alle offenen Bestellungen in Stocky vor dem Einstellungsdatum ab.
    • Stelle die Erstellung neuer Bestellungen in Stocky etwa 14 Tage vor dem 31.08.2026 ein.
    • Nimm alle offenen, sich auf dem Transportweg befindlichen Bestellungen vor Ablauf der Frist in Stocky an und schließe sie ab.
    • Wenn eine Bestellung zum Zeitpunkt der Umstellung noch offen ist, erstelle nur die verbleibenden Mengen als Bestellung oder Transfer in Shopify neu.
  2. Workflows kennenlernen: Sieh dir die wichtigsten Workflows an, die von Stocky zu Shopify verlagert werden, um zu verstehen, wie du deine täglichen Prozesse anpassen musst.
  3. Testen und validieren: Beginne mit einer Test-Bestellung, einem Transfer und einer Inventaranpassung in Shopify, um sicherzustellen, dass du mit den Workflows vertraut bist. Wenn du Shopify POS nutzt, solltest du die Workflows auch in Shopify POS testen.
  4. UI-Erweiterung für POS von Stocky entfernen: Wenn du die UI-Erweiterung für POS „Transfers“ von Stocky verwendet hast, um Lagerbestand in Shopify POS anzunehmen, dann entferne die Kachel aus deinem Smart Grid. Du kannst sowohl deine eingehenden als auch deine ausgehenden Transfers in den Bereichen Produkte und Bestellungen deines Shopify-Adminbereichs anzeigen.
  5. Team schulen: Stelle sicher, dass alle für das Inventar verantwortlichen Mitarbeiter das neue System verstehen.
  6. Integrierte Apps aktualisieren: Überprüfe oder aktualisiere alle externen Integrationen, um die Kompatibilität mit Shopify sicherzustellen.