Aufbau und Aufrechterhaltung deiner SMS-Zustellbarkeit
Die SMS-Zustellbarkeit hängt von deiner Absenderreputation bei Mobilfunkanbietern ab. Mobilfunkanbieter überwachen deine Versandmuster, Inhalte und die Reaktion deiner Kundschaft auf deine Nachrichten. Sie nutzen diese Signale, um zu entscheiden, ob zukünftige Nachrichten zugestellt, gefiltert oder blockiert werden. Im Gegensatz zu E-Mails gibt es für SMS keinen Spam-Ordner. Wenn ein Mobilfunkanbieter eine Nachricht filtert, erhält die Kundschaft sie nie. Du kannst deine SMS-Zustellbarkeit verbessern, indem du deine Absendernummer registrierst, die Inhaltsregeln der Mobilfunkanbieter befolgst und deine Zustellungskennzahlen überwachst.
Diese Seite behandelt spezifische Zustellbarkeitspraktiken für SMS. Du solltest dir auch die folgenden Ressourcen ansehen:
- Zustellung und Zustellbarkeit deiner Marketing-Kampagnen verbessern für kanalübergreifende Einstellungen und Best Practices von Shopify Messaging in Bezug auf Zustellung und Zustellbarkeit.
- Best Practices für SMS-Marketing-Kampagnen für Hinweise zu Nachrichtenstruktur, Zeichenanzahl und Ruhezeiten.
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Informationen zur Zustellung von SMS-Nachrichten
Eine SMS-Marketing-Nachricht durchläuft die folgenden Phasen, bevor sie die Kundschaft erreicht:
- Die Messaging-Plattform: Deine Kampagne wird über Shopify Messaging versendet, wo Prüfungen auf Einwilligung und Inhalte angewendet werden.
- Der Mobilfunkanbieter: Der Mobilfunkanbieter der Kundschaft entscheidet, ob die Nachricht zugestellt, gefiltert oder blockiert wird. Jeder Anbieter wendet seine eigenen Filterkriterien an und Mobilfunkanbieter legen nicht immer offen, warum eine Nachricht blockiert wurde.
- Das Gerät der Empfänger:innen: Das Telefon der Kundschaft empfängt die Nachricht, sofern das Gerät eingeschaltet ist, eine Verbindung besteht und es SMS empfangen kann.
Sicherstellung der SMS-Einwilligung
Zusätzlich zur Registrierung deiner Absendernummer während des Länder-Setups für SMS-Marketing musst du sicherstellen, dass du SMS-Marketing-Nachrichten nur an Kund:innen sendest, die eingewilligt haben.
Mobilfunkanbieter stufen unerwünschte Nachrichten als Spam ein. Daher ist es für deine Absenderreputation der wichtigste Faktor, nur an Kund:innen zu senden, die dem Empfang von SMS ausdrücklich zugestimmt haben. Die Zustimmung zum E-Mail-Marketing gilt nicht für SMS. Kund:innen müssen dem SMS-Marketing explizit zustimmen. Telefonnummern ohne Zustimmung zum SMS-Marketing werden automatisch von deinen Kampagnen ausgeschlossen, aber eine minderwertige Liste schadet dennoch deiner Reputation. Um eine gesunde Kontaktliste zu pflegen, solltest du folgende Vorgehensweisen beachten:
- Hole die Zustimmung zum SMS-Empfang durch eindeutige Opt-in-Methoden ein, z. B. über ein Kontrollkästchen im Checkout oder eine Anmeldung per Keyword, anstatt Listen zu kaufen oder zu importieren.
- Informiere bereits bei der Anmeldung darüber, welche Arten von Nachrichten du wie oft versenden wirst.
- Entferne Telefonnummern, bei denen die Zustellung wiederholt fehlschlägt.
Die vollständigen Anforderungen an Zustimmung und Compliance findest du unter Anforderungen für den Versand von SMS-Marketing-Kampagnen.
Gefilterte Inhalte vermeiden
Mobilfunkanbieter und Messaging-Plattformen scannen den Text deiner Nachricht, alle darin enthaltenen Links und die Seiten, zu denen diese Links führen. Bestimmte Themen sind verboten und führen dazu, dass Nachrichten gefiltert oder blockiert werden. Dazu gehören die als SHAFT (Sex, Hate, Alcohol, Firearms and Tobacco – Sex, Hass, Alkohol, Schusswaffen und Tabak) bekannten Kategorien sowie andere eingeschränkte Inhalte.
Um das Risiko einer Filterung zu verringern, solltest du die folgenden Richtlinien beachten:
- Befolge die Inhaltsrichtlinien für SMS-Marketing-Kampagnen, in denen die verbotenen Inhaltskategorien vollständig aufgeführt sind.
- Verlinke nur auf Seiten deiner eigenen Shop-Domain. Öffentliche Linkverkürzer wie bit.ly werden häufig mit Spam in Verbindung gebracht und oft von Mobilfunkanbietern blockiert.
- Vermeide Wörter, die komplett in Großbuchstaben geschrieben sind, übermäßige Zeichensetzung und absichtliche Rechtschreibfehler zur Umgehung von Filtern, da diese Muster mit Spam assoziiert werden.
Opt-outs reduzieren und Engagement aufrechterhalten
Mobilfunkanbieter überwachen, wie Kund:innen auf deine Nachrichten reagieren. Hohe Abmelderaten und geringes Engagement signalisieren, dass deine Nachrichten unerwünscht sind, was deiner Reputation schadet. Um das Engagement der Kund:innen aufrechtzuerhalten, solltest du ein konstantes, angemessenes Volumen statt häufiger Nachrichtenschübe versenden und Kundensegmente nutzen, um die richtige Zielgruppe anzusprechen.
Weitere Hinweise zu Nachrichtenstruktur, Zeichenbeschränkungen und Ruhezeiten findest du unter Best Practices für SMS-Marketing-Kampagnen.
SMS-Zustellungskennzahlen überwachen
Die regelmäßige Überprüfung deiner Kampagnenergebnisse hilft dir, Zustellungsprobleme frühzeitig zu erkennen. Um die Zustellungskennzahlen für eine Kampagne zu überprüfen, öffne deine SMS-Kampagnen in der Shopify Messaging-App und klicke auf die Kampagne, die du überprüfen möchtest. Die folgenden Kennzahlen können dir helfen, deine SMS-Zustellbarkeit nachzuvollziehen:
- Zustellrate: Ein plötzlicher Rückgang kann auf Filterung durch den Mobilfunkanbieter, ein inhaltliches Problem oder den Verlust des Verifizierungsstatus deiner Nummer hinweisen.
- Fehlgeschlagene Zustellungen: Kann auf inaktive Nummern, Festnetznummern, die keine SMS empfangen können, oder Inhalte hinweisen, die von Mobilfunkanbietern gefiltert werden.
- Abmelderate: Eine steigende Abmelderate ist ein Zeichen dafür, dass du die Häufigkeit oder den Inhalt ändern musst oder dass deine Erfassungsmethoden überprüft werden müssen, damit Kund:innen klar verstehen, dass sie dem Empfang zustimmen.
Wenn deine Zustellrate sinkt, reduziere dein Sendevolumen, sende nur an deine engagiertesten Kund:innen und stelle sicher, dass deine Nummer verifiziert ist und deine Inhalte den Inhaltsrichtlinien entsprechen, bevor du zu deinem üblichen Volumen zurückkehrst.