Fehlerbehebung und Testen von Versandtarifen
Damit deine Versandtarife den Kund:innen beim Checkout angezeigt werden, müssen die Checkout-Details den Bedingungen der von dir festgelegten Versandtarife entsprechen. Es gibt viele Faktoren, die beeinflussen können, ob der Checkout mit einem Versandtarif übereinstimmt, wie z. B. Produktdetails, Markteinstellungen, Standorte, Versandprofile, Verpackung und Konten für Versanddienstleister.
Wenn die Checkout-Details nicht mit den Bedingungen der von dir festgelegten Versandtarife übereinstimmen, wird möglicherweise eine Fehlermeldung angezeigt, einschließlich der folgenden Beispiele oder Variationen davon:
- Deine Bestellung kann nicht an die ausgewählte Adresse versandt werden. Gib eine andere Adresse ein.
- Versand nicht verfügbar. Deine Bestellung kann nicht an die ausgewählte Adresse versandt werden. Überprüfe deine Adresse, um sicherzustellen, dass sie korrekt ist, und versuche es erneut oder wähle eine andere Adresse aus.
Auf dieser Seite findest du einige häufige Prüfpunkte, um herauszufinden, warum deine Versandtarife möglicherweise nicht wie erwartet angezeigt werden.
Auf dieser Seite
Allgemeine Checkliste zur Fehlerbehebung
Um einige der häufigsten Probleme mit Versandtarifen zu beheben, bestätige, dass die folgenden Einstellungen korrekt sind:
- Die Produkte sind den richtigen Versandprofilen zugeordnet. Wenn du beispielsweise zwei benutzerdefinierte Versandprofile namens Schwer und Zerbrechlich hast, stelle sicher, dass schwere Produkte dem Profil Schwer und zerbrechliche Produkte dem Profil Zerbrechlich zugeordnet sind.
- In den Versandprofilen sind die entsprechenden Herkunftsstandorte und Zonen für das Fulfillment festgelegt.
- Für die Versandzone, die die Lieferadresse der Kundschaft enthält, sind Versandtarife zugewiesen.
- Es sind Versandtarife eingerichtet, die basierend auf allen Artikeln im Warenkorb für den Checkout gelten sollten.
- Wenn du manuelle Tarife verwendest, überprüfe, ob es mindestens einen Tarif für die Bedingungen des Gesamgewichts, Preises oder der Flatrate des Warenkorbs der Kundschaft gibt.
- Wenn du vom Versanddienstleister berechnete Tarife verwendest, überprüfe, ob es mindestens einen Tarif für die Adresse des Fulfillmentstandorts, die Lieferadresse der Kundschaft und die Standard-Paketgröße gibt.
- Wenn du kürzlich Änderungen an den Einstellungen vorgenommen hast, bestätige, dass diese Änderungen erfolgreich gespeichert wurden. Wenn deine Änderungen nicht gespeichert wurden, nimm sie erneut vor und klicke auf Speichern.
Häufige Fehler beim Setup von Versandtarifen
Die meisten Probleme mit Tarifen sind auf wenige Fehler beim Setup zurückzuführen. Gehe die folgende Liste durch, bevor du dich mit dem Rest dieser Seite befasst:
- Produktgewichte fehlen, oder die Gewichtseinheiten stimmen nicht mit den Einheiten deiner Tarife überein. Ein Produkt ohne Gewicht wird so behandelt, als würde es nichts wiegen. Dadurch kann ein Warenkorb in eine niedrigere Gewichtsklasse fallen als erwartet. Lege für deine Produkte und deine Tarife dieselbe Einheit fest, um Überraschungen bei der Umrechnung zu vermeiden.
- Das Gewicht des Standardpakets wird nicht berücksichtigt. Gewichtsbasierte Tarife verwenden das Gewicht der Produkte plus dein Standardpaket. Wenn du die Tarife nur auf das Produktgewicht stützen möchtest, setze das Gewicht für dein Standardpaket auf null.
- Ein umgerechnetes Gewicht wird auf die nächste Tarifstufe aufgerundet. Gewichte werden in ganzen Gramm gespeichert und umgerechnete Werte werden aufgerundet, sodass ein Produkt, das als 0,03 lb eingegeben wird, als 14 g gespeichert wird. Ein Warenkorb, dessen Gewicht nah an einer Stufengrenze liegt, kann diese überschreiten und mit dem höheren Tarif berechnet werden.
- Ein Warenkorbgewicht fällt in eine Lücke zwischen deinen Tarifstufen. Wenn kein gewichtsbasierter Tarif für den Warenkorb zutrifft und auch kein anderer Tarif anwendbar ist, wird der nächsthöhere gewichtsbasierte Tarif verwendet, damit die Kundschaft weiterhin auschecken kann. Ein unerwartet hoher Tarif ist oft eher auf eine Lücke in deinen Stufen zurückzuführen als auf einen falschen Tarif.
- Preisbasierte Tarife werden mit der rabattierten Warenkorbsumme verglichen. Der Checkout verwendet den Warenkorbwert nach Rabatten und vor Steuern, sodass ein Rabattcode dazu führen kann, dass für einen Warenkorb ein anderer Tarif gilt.
- Die Tarifnamen in deinen Versandprofilen stimmen nicht überein. Wenn eine Bestellung aus mehr als einem Versandprofil schöpft, werden Tarife mit demselben Namen addiert und als eine Option angeboten, und die Namen müssen genau übereinstimmen, einschließlich der Groß- und Kleinschreibung. Wenn keine Namen übereinstimmen, wird der günstigste Tarif aus jedem Profil addiert und als einzelner Tarif mit dem Namen
Versandangeboten. In beiden Fällen wird der Kundschaft ein kombinierter Gesamtbetrag in Rechnung gestellt, der fälschlicherweise für einen verdoppelten Tarif gehalten werden kann. Mehr Informationen zu kombinierten Versandtarifen. - Das Standardpaket ist auf eine eigene Verpackung eines Versanddienstleisters eingestellt. In diesem Fall geben nur die passenden Services dieses Versanddienstleisters Tarife zurück.
- Ein abgebrochener Checkout wird verwendet, um einen Tarif zu testen. Ein abgebrochener Checkout behält die Tarife von seiner Erstellung bei und spiegelt daher nicht deine aktuellen Einstellungen wider. Teste stattdessen mit einem neuen Checkout.
Produkteinstellungen überprüfen
Die Produkte im Warenkorb beeinflussen, welche Versandtarife beim Checkout angezeigt werden. Der Checkout zeigt keine Versandtarife für Produkte an, die als digitale Produkte oder Dienstleistungen gekennzeichnet sind, da diese keinen physischen Versand erfordern.
Gehe in deinem Shopify-Adminbereich zu Produkte und überprüfe deine Produkte, um zu bestätigen, dass die folgenden Einstellungen für die Produkte im Warenkorb der Kundschaft korrekt sind:
- Physische Produkte sind als Physisches Produkt festgelegt.
- Physischen Produkten ist ein Versandgewicht zugewiesen und die Gewichtseinheiten (lb, oz, kg) sind korrekt.
- Für die Produkte ist an den Standorten, die das Produkt ausführen, verfügbarer Lagerbestand vorrätig (es sei denn, die Option Weiter verkaufen, wenn nicht vorrätig ist aktiviert).
- Wenn du Versandetiketten verwendest, um Tarife beim Checkout anzuzeigen, muss an einem physischen Standort verfügbarer Lagerbestand vorhanden sein und nicht an einem App- oder benutzerdefinierten Fulfillmentstandort.
Standorteinstellungen überprüfen
Dein Checkout verwendet die Standorte, die du für deinen Shop als Versandherkünfte für das Fulfillment eingerichtet hast. Dies kann sich darauf auswirken, welche Versandtarife in deinem Checkout angezeigt werden.
Gehe in deinem Shopify-Adminbereich zu Einstellungen > Standorte und bestätige dann, dass die folgenden Einstellungen für jeden Standort korrekt sind:
- Der Standort ist aktiv und hat eine gültige Adresse. App-Standorte haben keine physische Adresse, daher können vom Versanddienstleister berechnete Versandtarife diese nicht zur Berechnung von Versandtarifen verwenden.
- Im Abschnitt Fulfillment ist die Option Lagerbestand an diesem Standort ist für das Fulfillment von Online-Bestellungen verfügbar aktiviert.
Fehlerbehebung bei Versandtarifen für Standorte von Dropshipping-Apps
Wenn du eine Dropshipping-App verwendest und Produkte in deinem Onlineshop als „nicht vorrätig“ angezeigt werden, fehlen für den Standort deiner App möglicherweise Versandtarife. Einige Dropshipping-Apps erstellen bei der Installation einen App-Standort, konfigurieren aber nicht automatisch die Versandtarife für diesen Standort.
Schritte:
Gehe in deinem Shopify-Adminbereich zu Einstellungen > Versand und Zustellung.
Klicke im Abschnitt Versand auf das Versandprofil, das du aktualisieren möchtest.
Suche im Abschnitt Kein Versand von diesem Standort den Standort deiner Dropshipping-App.
Klicke auf Tarife hinzufügen.
Wähle eine der folgenden Tarifoptionen für den Standort deiner Dropshipping-App aus:
- Um benutzerdefinierte Versandtarife zu erstellen, wenn du die Versandkosten kennst, die dein Dropshipping-Lieferant berechnet, klicke auf Neuen Tarif erstellen und konfiguriere dann die Tarife für deinen App-Standort.
- Um deine bestehenden Versandtarife von einem anderen Standort zu übernehmen, klicke auf Tarife von einem anderen Standort verwenden. Wenn du diese Option auswählst, überprüfe die Versandkosten deiner Lieferfirma, um sicherzustellen, dass deine Tarife korrekt sind.
- Klicke auf Speichern.
Nachdem du Versandtarife zum Standort deiner Dropshipping-App hinzugefügt hast, überprüfe, ob deine Produkte in deinem Onlineshop als „vorrätig“ angezeigt werden.
Markteinstellungen überprüfen
Markteinstellungen beeinflussen, wie Versandtarife für Kund:innen angezeigt werden, je nachdem, in welches Land die Bestellung versendet wird. Du kannst Versand- und Zustellungseinstellungen nur hinzufügen, wenn ein Land zu einem Markt gehört. Mehr Informationen über Versandzonen und Märkte.
Gehe in deinem Shopify-Adminbereich zu Märkte und bestätige dann, dass die folgenden Einstellungen korrekt sind:
- Das Land der Kundschaft ist in einem bestehenden Markt enthalten.
- Klicke für den Markt der Kundschaft auf Verwalten > Versand und bestätige dann, dass dem entsprechenden Land in den Versandprofilen, in denen es enthalten ist, Tarife zugewiesen sind.
Versandeinstellungen überprüfen
Wenn deine Versandstrategie mehrere Arten von Versandtarifen umfasst, dann überprüfe deine Versandeinstellungen, um sicherzustellen, dass alles korrekt eingerichtet wurde.
Versandprofile überprüfen
Wenn du auf die neueste Version der Versandeinstellungen aktualisiert hast, hast du möglicherweise mehrere benutzerdefinierte Versandprofile, die bei der Generierung der Versandtarife während des Checkouts berücksichtigt werden müssen.
Gehe in deinem Shopify-Adminbereich zu Einstellungen > Versand und Zustellung und bestätige dann, dass die folgenden Einstellungen für jedes Versandprofil korrekt sind:
- Produkte sind dem korrekten Versandprofil zugewiesen.
- Absendeadressen sind den korrekten Versandprofilen zugewiesen.
- Versandzonen sind den korrekten Absendeadressen innerhalb des Versandprofils zugewiesen.
- Versandtarife sind den korrekten Versandzonen innerhalb jeder Absendeadresse zugewiesen.
Überlegungen zu gewichtsbasierten Tarifen
Wenn du gewichtsbasierte Versandtarife verwendest, stelle sicher, dass es einen gewichtsbasierten Tarif gibt, der für das Gesamtgewicht des Warenkorbs gilt. Um das Gesamtgewicht des Warenkorbs zu ermitteln, addiere das Gewicht aller Produkte im Warenkorb und das Gewicht des Standardpakets.
Überlegungen zu preisbasierten Tarifen
Der Checkout ermittelt die Versandtarife basierend auf dem Gesamtwert des Warenkorbs nach Abzug von Rabatten, aber vor Anfall von Steuern. Wenn du preisbasierte Versandtarife verwendest, stelle sicher, dass es einen preisbasierten Tarif gibt, der diesen Warenkorbwert enthält.
Bestätige, dass die Währung der Versandtarife korrekt ist. Bei der Erstellung von Versandtarifen basiert die Währung des Versandtarifs im Checkout auf der Shop-Währung und wird nicht automatisch aktualisiert, wenn du deine Shop-Währung änderst. Um die Versandwährung auf die Shop-Währung zu aktualisieren, lösche die betroffenen Versandtarife und erstelle sie dann neu.
Überlegungen zu vom Versanddienstleister berechneten Tarifen
Wenn die Tarifberechnung durch den Versanddienstleister nicht die Tarife berechnet, die du für einen Warenkorb erwartest, dann überprüfe, ob die Gewichte und Paketabmessungen für die Produkte im Warenkorb korrekt sind.
Zusätzlich solltest du die folgenden Informationen bestätigen:
- Alle Adressen müssen für den Versanddienstleister gültig sein, sowohl deine Absendeadresse als auch das Versandziel des Kund:in. Du kannst die Adressen mit Google verifizieren.
- Das Standardpaket, das zur Generierung von Tarifen verwendet wird, muss den Mindest- und Höchstanforderungen der von dir angebotenen Versanddienstleister entsprechen. Stelle sicher, dass das Paket nicht zu groß oder zu schwer ist, damit die korrekten Tarife generiert werden können. Jeder Versanddienstleister und Servicetyp hat unterschiedliche Anforderungen.
- Wenn die Standardverpackung auf ein Paket eines Versanddienstleisters eingestellt ist, werden nur die Tarife dieses Versanddienstleisters angezeigt. Beispielsweise funktioniert die USPS Priority Mail Flat-Rate-Box nur für Priority Mail-Optionen. Wenn also keine Priority Mail-Tarife aktiv sind, werden beim Checkout keine Tarife angezeigt.
Überlegungen zu Tarifen von Drittanbieter-Apps
Externe Versand-Apps, die Versandtarife im Checkout anzeigen, sind darauf angewiesen, dass die App oder der Versanddienstleister während des Checkouts einen Tarif bereitstellt. Ersatzversandtarife gelten standardmäßig für deinen Shop, sodass Kund:innen den Checkout auch dann noch abschließen können, wenn alle Tarife der App oder des Versanddienstleisters für eine Lieferung fehlschlagen und kein anderer zulässiger Versandtarif verfügbar ist.
Wenn du unter Einstellungen > Versand und Zustellung eine Versand-App als Tarifanbieter hinzufügen kannst, aber beim Checkout keine Tarife angezeigt werden, überprüfe die folgenden Punkte, bevor du dich an das App-Entwicklungsteam wendest:
- Wenn die App vom Versanddienstleister berechneten Versand verwendet, um Tarife bereitzustellen, überprüfe, ob der von externen Versanddienstleistern berechnete Versand für deinen Shop verfügbar und aktiviert ist.
- Die Adresse beim Test-Checkout entspricht einer Versandzone, in der der Tarifanbieter der App aktiv ist.
- Wenn die App den vom Versanddienstleister berechneten Versand verwendet, gelten auch die Shopify-seitigen Prüfungen in Überlegungen für vom Versanddienstleister berechnete Tarife, wie etwa genaue Produktgewichte und -dimensionen sowie eine gültige physische Herkunftsadresse.
Wenn deine Shopify-Konfiguration korrekt ist, die App aber dennoch keinen Tarif bereitstellt, dann wende dich an den App-Entwickler, um Hilfe zu erhalten. Der App-Entwickler oder der Versanddienstleister kann die Anfrage für das Tarifangebot, die Anmeldedaten für das Konto und die Serviceabdeckung überprüfen.
Fehlerbehebung bei Versandprofilen von Drittanbieter-Apps
Fehlerbehebung, wenn Tarife von App-Profilen zurückgesetzt werden
Wenn du Versandtarife in einem von einer Drittanbieter-App erstellten Versandprofil manuell bearbeitest, kann es sein, dass die Drittanbieter-App deine Änderungen überschreibt. Dies ist ein erwartetes Verhalten, da Drittanbieter-Apps, die Versandprofile erstellen, die Einstellungen automatisch aktualisieren können.
Wenn deine Versandtarife im Versandprofil einer Drittanbieter-App zurückgesetzt oder überschrieben werden, nachdem du sie unter Einstellungen > Versand und Zustellung manuell aktualisiert hast, geschieht dies, weil die Drittanbieter-App die Kontrolle über ihr eigenes Versandprofil hat.
So verwendest du benutzerdefinierte Versandtarife anstelle der Tarife der App:
- Gehe in deinem Shopify-Adminbereich zu Einstellungen > Versand und Zustellung.
- Stelle im Abschnitt „Versand“ sicher, dass dein Versandprofil „Allgemein“ oder ein anderes benutzerdefiniertes Profil die korrekten Versandtarife enthält und für den Versand von dem Standort aus eingerichtet ist, den die App für das Fulfillment verwendet.
- Klicke im Versandprofil der App auf „Produkte“.
- Entferne im Fenster „Produkte verwalten“ alle Produkte aus dem Versandprofil der App.
- Klicke auf „Speichern“.
Nachdem du Produkte aus dem Versandprofil der Drittanbieter-App entfernt hast, verwenden Bestellungen stattdessen die Versandtarife aus deinem Versandprofil „Allgemein“ oder deinem benutzerdefinierten Versandprofil. Die Drittanbieter-App kann Bestellungen weiterhin ausführen, steuert aber nicht die Versandtarife, die beim Checkout angezeigt werden.